Was ist Account-based Marketing (ABM)? Definition, Ablauf und Beispiele

Marvin Karis, Gründer von Disco Mat

Marvin Karis · Gründer von Disco Mat

Account-based Marketing, kurz ABM, ist eine B2B-Strategie, bei der Marketing und Vertrieb gemeinsam eine ausgewählte Liste von Wunschkunden gezielt und persönlich ansprechen. Statt möglichst viele Leads einzusammeln, konzentriert man sich auf wenige Unternehmen, die besonders gut passen.

ABM vs. klassisches Marketing

  • Klassisch: breit streuen, viele Leads, danach aussortieren

  • ABM: erst die Wunschkunden auswählen, dann gezielt ansprechen

Man spricht deshalb auch von einem umgedrehten Funnel.

Ablauf in 5 Schritten

  1. Wunschkunden auswählen: auf Basis deines Ideal Customer Profile

  2. Buying Center verstehen: Wer entscheidet mit? Siehe Buying Center

  3. Personalisierte Inhalte: zum Beispiel eine Analyse, ein Brief, ein Video für genau dieses Unternehmen

  4. Abgestimmte Ansprache: Anzeigen, LinkedIn, Mail und Anruf greifen ineinander

  5. Messen: nicht Leads zählen, sondern Gespräche und Deals mit den Zielkunden

Beispiele

  • Ein Software-Anbieter schickt 20 Wunschkunden eine persönliche Analyse ihrer Website, danach ruft der Vertrieb an.

  • Ein Hersteller lädt die Vertriebsleiter von 30 Zielfirmen zu einem kleinen Workshop ein.

  • Ein Team schickt Wunschkunden ein physisches Paket mit einem nützlichen Geschenk und einer handgeschriebenen Karte, gefolgt von einem Anruf.

Häufige Fragen

Was heißt Account-based Marketing auf Deutsch?

Kundenbasiertes oder accountbasiertes Marketing.

Für wen lohnt sich ABM?

Für B2B-Firmen mit hohen Deal-Werten und einer überschaubaren Zahl an Wunschkunden.

Ist ABM Marketing oder Vertrieb?

Beides. ABM funktioniert nur, wenn Marketing und Vertrieb eng zusammenarbeiten.

Passende Begriffe

Social Selling · Inbound vs. Outbound · Key Account Manager · Alle Begriffe im Glossar

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Marvin Karis, Gründer von Disco Mat

Marvin Karis

Gründer von Disco Mat

Marvin leitet seit über sieben Jahren Go-to-Market-Teams. Er hat die Disco-Mat gebaut, weil er zu oft gesehen hat, wie gute Gespräche an der einen vergessenen Frage scheitern.

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